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Neues Fortbildungsangebot mit "hervorragendem Ansatz" an der Holzfachschule

Bad Wildungen, 18. Mai 2017. Im Herbst 2017 startet das neue Fortbildungsangebot zum/zur „Fachwirt/-in für Holzindustrie und Holzhandel" an der Holzfachschule in Bad Wildungen. Gemeinsam stellten Vertreter der Holzfachschule und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg das neue Angebot Anfang Mai vor. Dazu trafen sich Jörg Ludwig Jordan, Präsident der IHK und Geschäftsführer der W. & L. Jordan GmbH, Dr. Michael Ludwig, Geschäftsführung Aus- und Weiterbildung der IHK, Dr. Wilhelm Hirschmann, Teamleiter Prüfungen Weiterbildung der IHK, sowie Hermann Hubing, Schulleiter der Holzfachschule und Michael Bücking, stellvertretender Schulleiter.

Stellten gemeinsam die Fortbildung zum/zur Fachwirt/-in für Holzindustrie und Holzhandel vor. V.l.n.r.: Dr. Wilhelm Hirschmann, Michael Bücking, Dr. Michael Ludwig, Hermann Hubing und Jörg Ludwig Jordan. (Bild: Holzfachschule Bad Wildungen)

Das von der Holzfachschule und der IHK gemeinsam entwickelte Konzept ist das neueste Fortbildungsprojekt und entstand in den vergangenen Monaten in vertrauensvoller Zusammenarbeit. „Wir freuen uns natürlich, dass Sie als IHK auch uns als Partner ausgewählt haben", so Hubing, der für die gemeinsame Arbeit dankte. Er erklärte, dass es Auftrag der Holzfachschule sei, die Weiterbildungsangebote stetig zu evaluieren und entsprechend der Veränderungen in der betrieblichen Praxis und den damit einhergehenden gewandelten Anforderungsprofilen, der Branche attraktive und zukunftsorientierte Angebote unterbreiten zu können.

Mit dem bundesweit einzigartigen Fortbildungsangebot reagiert die IHK auf eine Tendenz einer zunehmenden Akademisierung. Die Erwartungshaltung an die duale Ausbildung muss präzisiert werden, so Jordan, „deshalb ist es vorteilhaft, dass hier eine neue, moderne Fortbildungsregelung die Attraktivität der dualen Berufsausbildung steigert." Eine gute Ausbildung und eine moderne Fortbildung würden gute Karrierechancen schaffen. Die neue Fortbildung zum/zur Fachwirt/-in für Holzindustrie und Holzhandel sei eine hervorragende Möglichkeit für die Qualifizierung von Mitarbeitern in der mittelständisch strukturierten Holzbranche, sagte Jordan, „auch als echte Alternative zum dualen Studium".
Die neue Fortbildung qualifiziert Teilnehmer/-innen zu Fach-, Leitungs- und Führungsaufgaben auf mittlerer Ebene in sämtlichen Bereichen eines Holzhandelsunternehmens oder der Holzindustrie. Durch den kaufmännisch-rechtlichen und den holztechnisch-warenkundlichen Bereich sind die Teilnehmenden nach erfolgreichem Abschluss in der Lage, Betriebsabläufe im Zusammenhang zu durchschauen, zu bewerten und zu optimieren. Die Fachwirt/-innen erschließen sich in mehreren Handlungsbereichen neue Kompetenzen, wie zum Beispiel im Marketing, im Vertrieb oder in der Fachberatung.

Der zu erwerbende Abschluss „Fachwirt/-in für Holzindustrie und Holzhandel" ist ein anerkannter Fortbildungsabschluss gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Weiterbildungsprüfung wird vor der IHK Kassel-Marburg abgelegt.

Die neue Fortbildung löst den vorherigen Abschluss „Technischer Kaufmann/-frau - Fachrichtung Holzwirtschaft" ab, womit auf Branchenentwicklungen reagiert wird. Der bisherige Abschluss habe keine Branchendurchdringung mehr, so Bücking. Die alte Fortbildung überzeugte aber durch ihre hochwertige Qualifikation. Viele ehemalige Teilnehmer/-innen konnten erfolgreiche Karrierewege gehen. „Die Qualifikation zeigte in die richtige Richtung, musste aber deutlich ‚entrümpelt' werden", erklärte er.
So wurde die Fortbildungsregelung erneuert und modernisiert. Damit wird auch auf die Nachfrage reagiert, Vertriebsmitarbeiter/-innen fitter zu machen. Eine Neuordnung sei ferner nötig, „da die Wirtschaftsunternehmen in der Holzbranche neue Handlungskompetenzen benötigen", erläuterte Dr. Ludwig. „Zudem haben die angehenden Absolventen einen Anspruch auf die Gewissheit, dass sie im Rahmen der Weiterbildung optimal auf anstehende berufliche Herausforderungen vorbereitet werden." Den zukünftigen Teilnehmer/-innen wird jetzt ein moderner Weiterbildungsweg geboten, mit dem auch die Unternehmen sagen können: „Das kommt bei uns an".

Die neue Fortbildung verbindet Wissens- und Handlungsorientierung und bietet zudem als Qualitätssiegel eine bundeseinheitliche Prüfung. „Die IHK stellt die Konstruktion und die Holzfachschule die Inhalte", erklärte Dr. Hirschmann. Mit dem ersten Prüfungsteil, den „wissensorientierten Fächern", werden alle Teilnehmer/-innen auf einen allgemeinen Standard gebracht. Die Prüfungen finden zu bundeseinheitlichen Terminen und mit bundeseinheitlichen Prüfungsaufgaben statt, wodurch auch die Vergleichbarkeit garantiert ist. Der zweite Prüfungsteil ist handlungsorientiert. Die Prüflinge erhalten in diesem Teil eine betriebliche Situationsaufgabe, bei der sie ihr Wissen handlungsorientiert anbringen und die Aufgabe situationsübergreifend bearbeiten müssen.

Diese moderne Fortbildungsregelung vereint für Teilnehmer/-innen und Betriebe gleichzeitig Anreiz und Nutzen. Die Berücksichtigung des situationsgebundenen Lernens reagiert auf das konzeptionelle und ganzheitliche Denken der heutigen Zeit, sagte Bücking. Damit werden Lernen, Prüfen und Leben zu einem „hervorragenden Ansatz" verbunden, resümierte Jordan.
Der erste Fortbildungsdurchgang zum/zur „Fachwirt/-in für Holzindustrie und Holzhandel" wird am 8. November 2017 in Bad Wildungen starten. Anmeldungen sind bereits möglich.