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Holztechniker zu Gast im Bundestag

Bad Wildungen, 14.03.17. Den Alltag einer Bundestagsabgeordneten live und vor Ort erleben, konnte Mitte Februar die Klasse der Holztechniker der Holzfachschule Bad Wildungen. Auf Einladung der nordhessischen Bundestagsabgeordneten Ulrike Gottschalck (SPD) reisten sie in den Bundestag nach Berlin. Begleitet wurde die Klasse von den Lehrern Hanno Steinbach und Markus Heyer.

Der erste der beiden Tage in Berlin war sehr bewegt, die Schüler erkundeten zahlreiche Sehenswürdigkeiten der geschichtsträchtigen Hauptstadt. Früh am Morgen des zweiten Tages ging es ins Reichstagsgebäude. Nach einem umfangreichen und informativen Vortrag im Plenarsaal, bei dem die Gruppe von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert persönlich begrüßt wurde, trafen die Schüler die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck persönlich. Sie nutzte die Gelegenheit und führte durch alle Ebenen des Gebäudes. Während des Rundgangs und während einiger kleiner Zwischenstopps berichtete sie unterhaltsam aus ihrem politischen Alltag und ihrer politischen Arbeit als Bundestagsabgeordnete im Parlament, in den Ausschüssen und im Wahlkreis. Vom Kreistag des Landkreises Kassel und Projekten wie beispielsweise Mehrgenerationenhäuser bis hin zur Beschlussfassung über die Finanzierung von Bundesautobahnen ein breites Spektrum an Aufgaben. Ganz aktuell waren die Schilderungen der Bundesversammlung, bei der wenige Tage zuvor der neue Bundespräsident gewählt wurde. Dabei hatten die Holzfachschüler umfassend Gelegenheit im persönlichen Gespräch Fragen zu stellen.
Anschließend gab es die Möglichkeit die Kuppel des Reichstagsgebäudes zu besichtigen und einen wunderschönen Blick über Berlin zu genießen, bevor es zum Mittagessen ins benachbarte Abgeordnetenhaus, dem Paul-Löbe-Haus, ging. Am Nachmittag besichtigten die Schüler unter anderem die Ausstellung „Topografie des Terrors" über die Gräueltaten während der NS-Zeit.

„Es ist wichtig, dass sich die Schüler neben technischen Inhalten auch mit gesellschaftlichen und politischen Fragen auseinandersetzen. Dies sieht sogar der Lehrplan für die Technikerausbildung vor. Diese Schüler sind unsere Führungskräfte von morgen und es ist wichtig, dass sie auch über den Tellerrand hinausschauen. Außer ihrem beruflichen fachlichen Tun werden diese jungen Leute unser Gesellschaft mit verändern und prägen", erläutert Hanno Steinbach, Lehrer für Wirtschaft und Politik und Organisator der Reise nach Berlin. „Exkursionen wie diese tragen immer wieder dazu bei, dass die zumeist technisch orientierten Schüler sich dessen bewusst werden, und es fördert auch maßgeblich die Bereitschaft dazu. Gerade der persönliche Kontakt mit Entscheidungsträgern unserer Republik beeindruckt die Schüler immer wieder."